Familie Ochel in Olpe-Waukemicke

Flora Jakob Fischer, Schneiders Späte Knorpelkirsche, Jonathan, Kaiser Wilhelm, Reglindis, Rheinischer Winterrambour, Walnuss, The Czar, Danziger Kantapfel
Fauna Grünspecht, Bläuling, Deutsche Wespe, Wildbiene, Igel
Grünspecht
Grünspecht © Dennis Wolter

Diese private vorbildliche Streuobstwiese in Olpe-Waukemicke im Sauerland ist auf einer Fläche von rund 5.000 Quadratmetern angelegt. Zu finden sind hier 35 alte hochstämmige Obstbäume. Neben den alten Obstsorten hat inzwischen auch eine alte Schafsrasse, 5 Waldschafe ein neues Zuhause gefunden und sorgen für die nötige Bodenpflege.

Mindestens einmal im Jahr erfolgt ein Obstbaumpflegeschnitt. Auf künstliche Düngergaben wird großzügig verzichtet, zumal in dieser Angelegenheit die Schafe das Notwendigste erledigen. Das gilt auch für den Einsatz jeglicher Pestizide. Fallobst oder angepickte Früchte werden einfach den Vögeln, Mäusen oder Insekten überlassen. Nicht entsorgte geschnittene und gebündelte Brombeerzweige, aufgestellte Insektenhotels sowie alte Stämme und Rindenhaufen bieten zahlreichen Kleinstlebewesen, Insekten oder Igeln ausreichend Lebensraum und Versteckmöglichkeiten für Fressfeinde.

Das regelmäßig geerntete Obst wird gerne als Tafelobst sofort gegessen und/oder auch als Lagerware bis hin ins nächste Frühjahr verbraucht. Eine Weiterverarbeitung des Obstes zu Konfitüre, Apfelmus, Apfelsaft und als Kuchen runden das Angebot dieser privaten Streuobstwiese ab.

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Gebiete in der Nähe

Gepflegte Obstwiese in Sterzenbach © Kristina Schüttler

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Die neu ausgezeichnete Streuobstwiese der Familie Schüttler/Demmer gehört zu einer alten ehemaligen Hofanlage von 1776 im Bergischen Land in Reichshof-Sterzenbach. Auf rund 6.000 qm befinden sich regionale alte und neue Obstsorten, wie Schwarze Knorpelkirsche, Blutbirne, Keulemann, Jacob Label, Rote Sternrenette. Erst durch die Unterstützung von NABU, BSO und LVR haben die Besitzer des Hofes entdeckt, was für eine Kostbarkeit sie besitzen und freuen sich, diese pflegen und erhalten zu können.

Familie Thönes wird ausgezeichnet © Sebastian Klein

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Direkt am Bergischen Panoramasteig im Ort Ödinghausen in der Gemeinde Nümbrecht liegt der Hof der Familie Thönes. Zu ihm gehören mehrere alte Obsthöfe, die auf einer Fläche von mehr als zwei Hektar rund um das Dorf verteilt sind. Schon im 19. Jahrhundert wurde der Obstanbau mit der Gründung einer Obstkrautfabrik ein fester Erwerbszweig neben der Landwirtschaft betrieben.

Boskoop © André Dorn

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Für ihre 17 hochstämmigen alten Obstbäume und selbstveredelten Sorten erhält diese rund 3300 Quadratmeter große Streuobstfläche in Siegen-Wittgenstein die Auszeichnung zum „Vorbildlichen Streuobstbestand“. Eine weitere Besonderheit ist, dass für die Produktion von Streuobstwiesen-Honig saisonal eigene Bienenvölker eingesetzt werden.

Pflege im Frühling © Ulrich Kuczkowiak

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Jahrelang lag die enorm verbuschte Obstwiese am Rande des Naturschutzgebietes Steinbruch Eulenberg/Hennef im Rhein-Sieg-Kreis brach. Doch im März 2015 hat sich der ansässige NABU Kreisverband der Wiese angenommen und zehn seltene Hochstamm-Obstbäume angepflanzt, darunter die kaum noch im freien Handel erhältlichen Sorten Mautapfel und Roter Bellefleur.

Streuobstwiese Richstein © Michael Düben

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Auf über 4000 Quadratmetern sind auf der Obstwiese Richstein in Siegen Wittgenstein 29 Obstsorten angebaut, darunter Sorten wie der Apfel Jakob Label, Rote Sternrenette und Mirabelle Von Nancy, aber auch die Große Schwarze Knorpelkirsche. Für die Vogel- und Insektenwelt wurden an umliegenden Hecken mehrere Nistkästen und Insektenhotels angebracht.