Familie Poth in Breckerfeld

FloraMirabelle von Nancy, Köstliche von Charneux, Hauszwetsche, Gute Graue, Boskoop, Goldparmäne, Jakob Lebel, Kopfweide
FaunaBuntspecht, Grünspecht, Turmfalke, Rotmilan, Hermelin, Kleiber, Fledermaus, Libellen, Bachstelze, Star, Rotkehlchen, Rotschwanz, Krähe, Kohlmeise
Streuobstwiese der Familie Poth
Streuobstwiese der Familie Poth © Christine Loges

Die Streuobstwiese von Familie Poth ist Teil eines ehemaligen Bauernhofes, der bis ins Jahr 2012 bewirtschaftet wurde. Einige der 40 Bäume sind bereits über 100 Jahre alt, andere wurden erst in diesem Jahr gepflanzt. So sind Bäume eines jeden Alters auf der Wiese vertreten. Um die Sorten der ältesten Bäume zu erhalten wurden Reiser entnommen und auf neue Unterlagen veredelt, welche wiederum einen neuen Platz auf der Wiese gefunden haben. Um welche Sorten es sich genau handelt ist bei einigen Bäumen unklar. Sie sollen im kommenden Herbst vom Naturschutzzentrum MK bestimmt werden.

Ein großer Teil der Ernte wird seit jeher zum Eigenbedarf genutzt. Je nach Eignung der Sorten wurde und wird noch heute eingelagert, eingekocht oder Saft gepresst. Früher wurde dazu eine eigene große Saftpresse aus Holz genutzt, die heute noch vorhanden ist. Seit Ende der 70er Jahre bis heute werden die Äpfel zu externen Saftpressen gebracht.

Die Unternutzung der Wiese erfolgt durch die Beweidung von 6 - 7 Kälber, 4 Gänse und 11 Hühner. Direkt angrenzend an die Obstwiese liegen eine ca. 100m lange Hecke aus verschiedenen heimischen Gehölzen sowie zwei Teiche, die auf natürliche Weise durch eine Quelle permanent mit frischem Wasser gespeist werden. Durch diese Kombination ergibt sich ein idealer Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Tiere wie z.B. Libellen, Hermelinchen oder Eichhörnchen, die man immer wieder beobachten kann. Zur Unterstützung der Vögel sind mehrere Nistmöglichkeiten in den Bäumen angebracht.

Kontakt

Familie Poth
Breckerfeld
obstwiese@poth.net

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Im Jahr 2004 wurden auf einer 0,8 ha großen Weidefläche im Bergischen Land 49 Hochstammobstbäume angepflanzt. Die Auswahl lag dabei primär auf den regionalen Apfelsorten des Bergischen Landes. Es wurden aber auch einige Birn- und Pflaumenbäume gesetzt. Das Ziel der Familie Kolodziej, ihre Umgebung dauerhaft und wirkungsvoll ökologisch aufzuwerten, wurde damit eingeleitet.

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Die Streuobstwiese in Iserlohn-Oestrich wurde 2004 vom Heimatverein Ortsring Oestrich e.V. angelegt. Über 20 verschiedene alte Obstsorten können auf der Wiese entdeckt werden. Kinder von der benachbarten Schule lernen dort regelmäßig auf spielerische Art den Lebensraum Streuobstwiese kennen.

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Die gesamte Dorfgemeinschaft Stottmert engagiert sich für den Erhalt und Schutz der Streuobstwiesen rund um ihr Dorf. Mehrere Streuobstwiesen mit verschiedenen Obstsorten werden hier generationsübergreifend gepflegt.

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Auf der ca. 1,2 ha großen Streuobstwiese von Familie Brasse aus Iserlohn finden sich laut Sortenbestimmung des Pommologenvereins uralte und seltene Obstsorten. Dazu gehören u.a. die Birnensorten Münsterbirne, Josephine von Mecheln und Winternelis. Um den Bestand für die Zukunft zu sichern, werden seit 2016 Obst und Zweige für die Nachzucht genommen.

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Familie Graumann kaufte 2017 eine sehr vernachlässigte Streuobstwiese in Iserlohn. Mit viel Engagement und Herzblut wurden die Altbestände gepflegt, Neupflanzungen vorgenommen und das Obst geerntet. Mittlerweile ist eine Vielfalt an weiteren Obstsorten auf der Wiese hinzugekommen.