Rheinischer Obstsortengarten

Flora Aegidienberger Seidenhemdchen, Alte Luxemburger Renette, Bäumchensapfel, Doppelter Neuhäuser, Gelbe Schafsnase, Luxemburger Renette, Mautapfel, Roter Augustiner, Schöner aus Burscheid, Tulpenapfel, Rheinischer Rambur, Rheinlands Ruhm, Schöner von Elmpt, Schöner aus Burscheid
Fauna Hohltaube
Pfirsiche
Pfirsiche © Th. Wiegers

In Wassenberg liegt der Rheinische Obstsortengarten. Hier wachsen viele historische Sorten von Äpfeln, Birnen, Pfirsichen und anderem schmackhaften Obst. Ziel der Verantwortlichen für diesen besonderen Garten ist es, verloren geglaubte Sorten wiederzufinden, zu bestimmen und zu sichern. Regelmäßig werden neue Bäume gepflanzt, daran können sich Interessierte beteiligen. Vielleicht um anschließend Patin oder Pate einer dieser alten rheinischen Sorten zu werden.

Wiese und Bäume werden gepflegt, natürlich unter Verzicht auf Pflanzenschutzmittel, das Obst ist hundertprozentig biologisch. Einziges Hilfsmittel für die Aufzucht der Bäume ist eine Bewässerung der frisch angepflanzten Obstsorten. Auf der Fläche werden auf Wunsch Führungen angeboten.

Mit der Anlage des Obstsortengartens sollen die vom Aussterben bedrohten Obstsorten des Rheinlandes dauerhaft gesichert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Es werden hier auch noch nicht identifizierte Sorten aufgepflanzt, um diese erhalten und später identifizieren zu können. Schon heute werden 54 der insgesamt 82 Obstsorten als hochstämmige Bäume gesichert.

Kontakt

NABU-Stiftung Naturerbe NRW "Katharina Tumbrinck"
Auf der Hees 1
41849 Wassenberg
02432 / 90 72 26
www.obstsortengarten.de

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Haus Bürgel © Joschka Meiburg

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Die Biologische Station Haus Bürgel betreut Schutzgebiete der Stadt Düsseldorf und des Kreises Mettmann. Dazu zählt auch die einzigartige, gelegentlich überflutete Auenlandschaft der Urdenbacher Kämpe, die es in dieser paradiesischen Form zu bewahren gilt. Hier findet man u.a. seltene Vogelarten wie den Pirol oder die Nachtigall sowie auf den 20 ha Obstwiesenflächen rund 45 Obstsorten.

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Nahe der Hitdorfer Rheinfähre liegt in Köln Worringen die Streuobstwiese „Fährwiese“ des NABU Stadtverbands Köln. Unter fachgerechter Pflege des NABU-Biotoppflegeteams hat sich die Wiese wieder zu einer vorbildlichen Fläche entwickelt. Neben rund 70 Hochstamm-Obstbäumen unterschiedlichen Alters ist die Obstwiese durch verschiedene Maßnahmen zudem wieder ökologisch aufgewertet worden. So haben viele kleine Tiere und Insekten wieder einen neuen Rückzugs- und Überwinterungsort gefunden. 

(v.l.) J.Tumbrinck, B.May, K.Blomenkamp, R.Späth, C.Schultz, S.Yıldırım, G.Rosendahl, W.Schmidt © Reinhard Herder

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Die Streuobstwiese am Naturschutzzentrum Bruchhausen bei Erkrath hat eine Fläche von etwa 3000 Quadratmetern. Zu den über 30 Obstsorten der Streuobstwiese gehören Danziger Kantapfel, Gravensteiner, Hauszwetsche, Rote Alkmene, Birne Gute Graue, Gräfin von Paris, Konstantinopeler Quitte und viele andere.

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Die niederrheinische Streuobstwiese des NABU Alpen entstand 2011 auf rund 8.000 Quadratmetern eines ehemaligen Maisackers. Auf der „Ratsbongert“ genannten Streuobstwiese wachsen mittlerweile rund 160 Obstbäume alter hochstämmiger Obstbaumsorten wie Rote Sternrenette, Goldparmäne, Clapps Liebling und Boskoop.

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Der Erlebnispädagogische Bauernhof „Naturhof Krisel“ in Uedem, Kreis Kleve, ist aus vielerlei Hinsicht einen Besuch wert: Neben einem reichhaltigen Angebot an Workshops wie "Saftpressen" aus privater Obstanlieferung oder einer "Höfetour", zeichnet sich der Hof insbesondere durch seine über 2 Hektar große Streuostwiese aus. In den Jahren 2003 und 2004 hat Landwirt Heinz van Bebber über 130 hochstämmige Obstbäume aus 25 verschiedenen regionalen Obstsorten angepflanzt.