Aktuelle Infos

In dieser Rubrik finden Sie Wissenswertes, Experteninfos und vieles mehr zum Thema „Streuobstwiesen“, wertvolle Tipps zu deren Pflege, dem Bestandsschutz oder vorsorglichen Wintervorbereitungen sowie der Biodiversität und Artenvielfalt auf Streuobstwiesen.


Helfer für Erfassung von Streuobstflächen gesucht

Kirschbaum © NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln
Kirschbaum © NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Kulturlandschaft. Doch genaue Angaben darüber, wie viele Obstwiesen es in Nordrhein-Westfalen tatsächlich gibt, liegen bisher nicht vor. Im Rahmen des Projektes „Netzwerk.Streuobstwiesenschutz NRW“ werden deshalb die Anstrengungen des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt, bis Ende 2018 ein aktuelles Streuobstwiesenkataster für NRW zu erstellen. Zur Durchführung dieser landesweiten Kartierung werden in allen Regionen Nordrhein-Westfalens noch ehrenamtliche Helfer gesucht.

Die Erfassung wird in den meisten Kreisen und Städten von den Biologischen Stationen in NRW umgesetzt. Von hier aus erfolgt auch die Betreuung der ehrenamtlichen Kartierer vor Ort, die Obstbäume sicher erkennen und mit dem Lesen von topographischen Karten vertraut sein sollten. Interessierte melden sich bitte bei Sevil Yıldırım, Projektkoordinatorin des Netzwerk.Streuobstwiesenschutz NRW.

Interessierte melden sich bitte bei:
Sevil Yıldırım, Projektkoordinatorin des Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW.


Postcode Lotterie unterstützt Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW

Bei der Pflanzung neuer Obstbäume © Postcode Lotterie/Wolfgang Wedel

06. April 2018 - Im August 2017 hat das vom Umweltministerium finanzierte „Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW“ seine Arbeit aufgenommen. Die Projektpartner setzen sich darin gemeinsam für Schutz, Erhalt, Pflege und Neuanlage von Streuobstwiesen ein. Fördergelder der Deutschen Postcode Lotterie ermöglichen nun über den bisherigen Projektrahmen hinaus landesweit Pflanzungen zusätzlicher Obstbäume. Die Pflanzung der ersten Jungbäume der alten regionalen Obssorten „Rheinischer Krummstiel“, “Keulemann“ und „Johannes Böttner“ aus diesem Zusatz-Baustein "Hochstämme für nordrhein-westfälische Streuobstwiesen" ist nun auf den Flächen des Fördervereins Obstsortenvielfalt e.V. in Wassenberg erfolgt.

Zur Neupflanzung eines Johannes Böttner-Jungapfelbaumes im Obstsortengarten in Wassenberg waren heute anwesend (v.l.): Heinz Gerd Kleinjans, Kreisgeschäftsführer des RLV, Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW, Sevil Yıldırım, Projektkoordinatorin Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW, Anna Maria Alida Hoogenboom, Geschäftsführerin der Postcode Lotterie und Wolfgang Mikysek, Förderverein Obstsortenvielfalt.

Mehr dazu unter NABU NRW

Rückblick

Termine

07. Dezember 2019 um 10:00
Obstbäume erfordern einen besonderen Schnitt. Mit dem richtigen Beschneiden zur rechten Zeit sorgt...
14. März 2020 um 15:00
Wir beantworten Fragen zum Schnitt junger und alter Obstbäume, zu alten Apfelsorten und zur...
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